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09.10.2026 bis 10.10.2026
- Hybrid: online und IPU Berlin
DDPP Herbstsymposium: Wahn als Konstruktion von Bedeutung
Empfohlene Veranstaltung
Veranstalter: DDPP Dachverband Deutschsprachiger PsychosenPsychotherapie e.V.
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Liebe Interessierte der PsychosenPsychotherapie,
Wir freuen uns, Ihnen das spannende Programm unseres kommenden Herbstsymposiums (online mit Präsenzmöglichkeit) präsentieren zu können. Das Thema des Jahres 2026, welches im Mai auch gesellschaftspolitisch betrachtet
und diskutiert wurde, bezieht sich im Herbst nun auf Psychotherapie im engeren Sinne. In den hebstspezifischen Workshops wie in den bekannten Fallseminaren können Sie ihre eigene klinische Arbeit und Erfahrung einbringen,
vertiefen, diskutieren und neue Kompetenzen erwerben.
Wahn wird häufig verstanden als krankheitsbedingte, fehlerhafte, scheinbar unverständliche Beurteilung der Realität. Der Bedeutung dieses Phänomens für Betroffene, aber auch für das Mensch-sein an sich wird dieser Definitionsversuch
kaum gerecht. Wer wahnhaft wird, konstruiert Bedeutung – um sich herum, aber auch für sich selbst – zur Not auch um den Preis des Bezugs zur geteilten Realität. Die subjektive Bedeutung der Wahninhalte ist individuell sehr verschieden ausgeprägt. Es lohnt sich, dieser Bedeutung und der Funktion des Wahns nachzugehen, und zu ergründen, was dazu führt, an dem Wahn festzuhalten. Hierzu finden Sie neben den Vorträgen eine Vielzahl an Workshops und unterschiedliche Fallseminaren. Die Fallseminare werden von jeweils zwei Dozent*innen geleitet.
Eingeladen sind alle Berufsgruppen, die mit Menschen mit Psychosen arbeiten, einige Fallseminare sind auch für Betroffene und Angehörige offen.
→ Alle Informationen zur Anmeldung finden Sie auf der DDPP Website.
Prof. Dr. Dorothea von Haebler, Prof. Dr. Stefan Klingberg, Roswitha Hurtz, Prof. Dr. Christiane Montag, Prof. Dr. Moritz Petzold, Dr. Hendrik Müller

