12.04.2023, extern bvdp bvdn bdn

Honorarberichte der Kassenärztlichen BV 4. Quartal 2021

Verglichen wurden die 4. Quartale 2020 und 2021.

Neurologie

Die Zahl an neurologisch kassenärztlich tätigen ÄrztInnen in Deutschland stieg um 211 Personen (+8,1%) auf 2.810 mit einer durchschnittlichen Anzahl von Behandlungsfällen je Arzt von 622 Fällen (+0,8%) im 4.Quartal 2021. Der Honorarumsatz insgesamt stieg dabei um 8,2% auf 129.424.992 Euro, umgerechnet pro Arzt/Ärztin entsprach dies rund 46.000 Euro (0,1%). Im Vergleich zu anderen Facharztgruppen entspricht dies einem Platz im Mittelfeld. Pro Behandlungsfall fiel der Honorarumsatz um -0,7% von 74,58 Euro auf 74,00 Euro, wobei sich entgegen des Trends Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sich hier besonders verbesserten mit einer Steigerung bis zu 8,8%. Niedersachsen, das Saarland, Berlin und Schleswig-Holstein waren hier die Schlusslichter mit einem Minus von bis zu 6,7%.

Psychiatrie

Die Zahl an psychiatrisch tätigen ÄrztInnen stieg um 61 Personen (+3,2%) mit einer (seit Jahren) gleichbleibenden durchschnittlichen Anzahl von Behandlungsfällen je Arzt/Ärztin von 544 Fällen im 4.Quartal 2021. Der Honorarumsatz insgesamt stieg um 1,9% auf 100.395.227 Euro, umgerechnet pro Arzt/Ärztin entsprach dies einem Minus von -1,2% oder rund 51.250 Euro. Im Vergleich zu anderen Facharztgruppen entspricht dies einem Platz im unteren Mittelfeld. Pro Behandlungsfall fiel der Honorarumsatz um -1,4% von 95,50 Euro auf 94,20 Euro, wobei sich entgegen des Trend Meckelenburg-Vorpommern und Thüringen besonders verbesserten mit einer Steigerung bis zu 14,2%. Berlin, Bremen, Hamburg und Hessen waren hier die Schlusslichter mit -5,6 bis -3,1 %.

Nervenheilkunde

Die Zahl an nervenheilkundlich tätigen ÄrztInnen nahme ab auf 1517 Personen (-6,6%) und einer gleichbleibenden durchschnittlichen Anzahl von Behandlungsfällen je Arzt von 853 Fällen (+0,1%) im 4.Q 2021. Der Honorarumsatz insgesamt nahm um 6,9% auf 104.506.760  Euro, umgerechnet pro Arzt/Ärztin entsprach dies einem Minus von -0,3% oder absolut rund 68.890 Euro. Im Vergleich zu anderen Facharztgruppen entspricht dies einem Platz im unteren Mittelfeld. Pro Behandlungsfall fiel der Honorarumsatz um -0,4% von 81 Euro auf 80,66 Euro, wobei sich entgegen des Trends Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen besonders verbesserten mit einer Steigerung bis zu 14,8%. Niedersachsen, das Saarland und Berlin bilden hier die Schlusslichter.

Eine ausführliche grafische Darstellung und weitere Informationen entnehmen Sie bitte folgendem Link zum Honorarbericht zum 4. Quartal 2021 der Kassenärztlichen Bundesvereinigung: Honorarbericht_4.Quartal 2021.